von oben herab

Alphabet hatte nun also diese Buchstabensuppe, die ihn spiegelte, in seinem Teller, und so ergab sich ganz nach den Naturgesetzen folgende Geschichte: „Eines Tages begann der Mensch, Sofas zum Neupreis kleiner Autos zu kaufen, und weil diese so teuer waren, stellte er die Getränke stets säuberlich auf dem Sofatisch ab, um sein an der Stelle eines Mannes geliebte Sofa nicht zu bekleckern. Wenn er trinken wollte, stand er, dieser Mensch, dafür auf und nahm vor dem Tisch eine gewisse „Hochachtung verratende“ Haltung ein, um sich dann tief zu „verbeugen“ und einen sehr weiblichen kleinen Schluck von seinem Getränklein zu nehmen. Der Tisch aber, den diese Frau inzwischen „smart“ gemacht hatte, merkte sich das, wie es auch die anderen Möbel mehr als zur Kenntnis nahmen. Sie alle vermehrten sich nun, bis sie sich gar nicht mehr benutzen ließen und den Menschen mit nichts als seinem Beauty-Spiegel einer gewissen Marke einfach aus dem Haus vertrieben. So wurde der Mensch mit den Möbeln – gerade dadurch, dass er so viele besaß – zum Urmenschen, der keine hatte und im Freien lebte. Die Möbel, die „Beweglichen“, wurden  sesshaft, während der Urmensch wie ein Nomade, der er nicht war, in der Welt herumzog oder auf dem Fußabstreifer vor seiner Wohnung verstarb.“ Dies wäre jetzt eine dieser Geschichten, die, wie der Literaturexperte H.W. einst mir gegenüber verlangte, vorschriftsmäßig nach Art einer Murmel auf einem schräggestellten Brett, dessen Symbolik unklar ist, von oben nach unten rollt.